Im Paris des Jahres 1926 wird das Quartier Montparnasse zu einem Sammelpunkt für Künstler und Kulturschaffende aus aller Herren Länder. Günstige Mieten und eine weltoffene Einwohnerschaft locken Schriftsteller, Maler, Dichter und Musiker in das Viertel, das sich schnell zum intellektuellen Mittelpunkt nicht nur der französischen Hauptstadt entwickelt, sondern das bald ganz Europa in seinen Bann zieht. In diesem einzigartigen Metier, dessen Spuren sich auch heute noch finden lassen, hat Oliver Plaschka, der vor zwei Jahren für sein Debutwerk „Fairwater oder Die Spiegel des Herrn Bartholomew“ mit den Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet wurde, seinen neuen Roman „Die Magier von Montparnasse“ angesiedelt.