PETER PARKERS LEBEN ALS DÜSTERER KRIMI - Marvel Noir 1: Spider-Man
VERLAG: Panini Comics
AUTOR: David Hine, Fabrice Sapolsky, Carmin Di Giandomenico
SEITEN: 108
PREIS: 14,95 € | im Handel erhältlich
Doch auch wenn auch heute noch zahlreiche Autoren in diesem tätig sind, so steht es doch für eine ganz besondere Ära, die sich in einer ganz speziellen Bildsprache widerspiegelt. Vor allem im Comicbereich lassen sich diese Element immer wieder finden. Allen voran Frank Miller, aber auch Ed Brubaker oder Brian Michael Bendis bedienen sich immer wieder dieses Stils und lassen ihn in ihre Arbeiten einfließen. Nachdem sie bereits vom Zombie-Virus infiziert wurde, taucht die Welt von Marvel nun tief in den Mythos des Noir ein lässt seine Superhelden in ganz anderem Licht erscheinen. Den Anfang macht dabei Peter Parker, der in vier Episoden im New York des Jahres 1933 auf zahlreiche alte Bekannte allen voran Norman Osborn aus den „Spider-Man“-Comics trifft. Dabei begeistert die düstere Variante des Klassikers nicht nur mit einem völlig anderen, atemberaubenden Stil, sondern erzählt eine durchaus bekannte Geschichte vollkommen neu und fügt dem Mythos um den Spinnenmann damit einen mehr als interessanten Aspekt zu. Autor David Hine, der bereits mit „Spawn“, „Daredevil: Die Abrechnung“ oder „Civil War: X-Men“ sein außergewöhnliches Talent bewiesen hat, gelingt es dabei im Verbund mit Zeichner Carmine Di Giandomenico (u.a. „X-Men: Magneto Testament“) eine stimmungsvolle, anregende und trotz ihres klassischen Charakters ungemein frische Variation des Spiderman-Themas zu kreieren. Selten jedenfalls war diese in einer kunstvolleren Version zu erleben als in diesem Ausnahmewerk, dass auch altgediente Fans von Peter Parker in Verzückung versetzen dürfte.







