LEGENDÄRER ABENTEURER WIEDERENTDECKT - Soloman Kane: Schloss des Teufels
VERLAG: Panini Comics
AUTOR: Scott Allie, Mario Guevara, John Cassaday
SEITEN: 132
PREIS: www.paninicomcis.de
Welches in den Erzählungen, die erstmals im Pulp-Magazin „Weird Tales“ erschienen, nicht nur in Form von Sklavenhändlern oder Piraten in Erscheinung tritt, sondern auch als Vampir oder Werwolf. Basierend auf Textfragmenten, die im Nachlass von Howard entdeckt und durch den Schriftsteller Ramsey Campbell überarbeitet wurden, erfährt der mürrische Held nun seine Wiederauferstehung in Comicform. Scott Allie und („Scorpion King“, „Star Wars Empire“) und Zeichner Mario Guevara („BloodRayne“) führen Kane im Auftaktband der neuen Serie in einer Adaption der Geschichte „The Castel Of The Devil“ in den düsteren Schwarzwald. Dort stößt der Abenteurer nicht nur auf einige Strauchdiebe, sondern auch auf die Leiche eines Jungen, die an einem schnell zusammen gezimmerten Galgen hängt. Verantwortlich für dessen Tod, so erfährt Kane, ist der von den Bauern mehr gefürchtete denn geschätzte Baron von Staler. Von der widerwärtigen Tat tief getroffen, macht sich Kane im Verbund mit seinem Weggefährten John Silent auf dem Weg zum Schloss des Barons, um diesen zur Rechenschaft für sein Verbrechen zu ziehen. Doch die Heimstatt des Adligen, errichtet auf den Ruinen eines alten Klosters, in dem sich vor Jahrhunderten ein Mönch dem Teufel verschrieb, beherbergt so manches dunkles Geheimnis. Und auch der Baron selber scheint von einem bösen Dämon besessen zu sein. Zudem muss Kane feststellen, dass sein Mitreisender Silent seine ganz eigenen Ziele verfolgt, die sich mit denen des Puritaners und Gerechtigkeitsfanatikers keinesfalls decken. Eine bedrückende Atmosphäre, eindrucksvolle Bilder und ein lakonischer Held, der bei all seinem beunruhigenden Verhalten Sympathie zu erwecken weiß: Mit „Solomon Kane“ haben Allie und Guevara einen faszinierenden Antihelden erschaffen, dessen einzigartige Geschichte unnachahmlich in ihren Bann zieht. Um es mit den Worten von Ed Brubaker zu sagen: diese Geschichte sollte man auf keinen Fall verpassen – man würde es bereuen.







